Umrechnen: Meter ⇔ Schritte – Der Schrittzähler-Rechner

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Sie möchten herausfinden wie hoch die Schrittanzahl ist, wenn man einen Kilometer (km) gelaufen ist? Mit dem Meter-Schritt-Rechner kein Problem! Innerhalb weniger Klicks erhalten Sie das Ergebnis Ihrer Umrechnung. Zusätzlich finden Sie noch ein sieben Tipps wie Sie mehr Bewegung in Ihren Alltag integrieren können.

Umrechnen: Kilometer/Meter – Schritte

Wie viele Kilometer sind 10.000 Schritte?

Pauschal kann hier keine genaue Antwort gegeben werden. Entscheidend ist die Schrittlänge und die ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Als Richtwert kann gesagt werden, dass Menschen, die bis zu 1,70 Meter groß sind, ungefähr sechs Kilometer laufen müssen. Menschen, die über 1,70 Meter groß sind, müssen ca. sieben Kilometer zurücklegen.

Je größer der Mensch ist, desto mehr km schafft er.

Wie berechne ich meine Schrittlänge?

Um die eigene Schrittlänge zu ermitteln, gibt es zwei verschiedene Methoden. Bei beiden Methoden wird von Fußspitze zu Fußspitze gemessen.

Methode eins

Gehen Sie ein paar wenige Meter, damit Sie in einen normalen Geh-Rhythmus kommen. Messen Sie jetzt den Abstand von Zehe bis Zehe.

Methode zwei

Gehen Sie zehn Schritte und messen Sie die zurückgelegte Strecke. Diesen Wert müssen Sie jetzt noch durch zehn teilen. Das Ergebnis ist ein Mittelwert für Ihre Schrittlänge.

Tipp: Um ein genaueres Ergebnis zu erhalten, empfiehlt es sich, die Schrittlänge ein zweites Mal zu messen. So können Sie Ihre durchschnittliche Schrittlänge ermitteln.

Warum sollte der Mensch täglich 10.000 Schritte gehen?

Der menschliche Körper ist auf Bewegung ausgelegt. Zurückzuführen ist das auf die Evolution, denn früher sind wir Menschen deutlich mehr gegangen und waren auf der Jagd nach Nahrung. Doch die Automobilität und die Digitalisierung haben dazu geführt, dass wir immer weniger gehen. Die Folge: Volkskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rückenschmerzen und Übergewicht haben sich entwickelt.

Um diese zu reduzieren, gilt die allgemeine Empfehlung täglich rund eine Entfernung von sechs bis acht Kilometern zu laufen. Erstmals tauchte die These im Rahmen der Olympischen Spiele in Tokio im Jahr 1964 auf. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Schrittzähler mit dem Namen „Man-po-kei“ auf dem Markt eingeführt. Der Begriff kommt aus der japanische Sprache und setzt sich aus den Wörtern „man“ für die Zahl 10.000, „po“ für Schritt und „kei“ für das Maß zusammen.

Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigt, dass Gehen das Risiko von Volkskrankheiten reduzieren kann. Berufstätige Menschen, die primär eine sitzende Tätigkeit ausüben, legen am Tag keine große Strecke zu Fuß zurück.

Mittlerweile wird vermutet, dass hinter der bekannten Faustregel ein Marketing-Gag steckt. Der Anthropologie-Professor und Japanologe Theodore Bestor ist der Meinung, dass das Wort „man“ in der Gerätebezeichnung einen sehr einprägsamem Klang hat und daher der Mythos mit der bestimmten Schrittanzahl entstanden ist. Der gesundheitliche Aspekt hat keine Relevanz, so der Professor.

Jede körperliche Aktivität, egal ob Rennrad fahren oder joggen, tut dem Körper und der Gesundheit gut. Die Bewegung und der Sport unterstützen beim Abnehmen und sollte zu einem gesunden Leben dazugehören.

7 Tipps für mehr Bewegung im Alltag

Sie wollen sich im Alltag mehr bewegen? Wir haben Ihnen ein sieben Tipps zusammengestellt, die Ihnen aufzeigen, wie Sie sich im Alltag mehr bewegen können. Setzen Sie sich nicht unter Druck und versuchen Sie alle Tipps von jetzt auf gleich umzusetzen. Planen Sie am Anfang nur zwei oder drei Tipps pro Woche umzusetzen.

  1. Auto stehen lassen
    Lassen Sie das Auto öfter mal stehen und nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel. So tun Sie nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern auch ihrem Körper. Gleichzeitig können Sie Ihre gelaufene Strecke erhöhen.
  2. Eine Haltestelle früher aussteigen
    Wie wäre es, wenn Sie eine oder zwei Haltestellen früher aussteigen und den Rest des Weges zu Fuß laufen? Und zack, haben Sie wieder ein bis zwei Kilometer gelaufen und kommen Ihrem Ziel stetig näher.
  3. Öfter mal die Treppe nutzen
    Sie sind unterwegs und nehmen gerne mal den Aufzug oder die Rolltreppe? Ab heute nicht mehr, denn Treppen steigen ist gesund und stärkt gleichzeitig die Beinmuskulatur.
  4. Erledigungen zu Fuß machen
    Besorgungen, die nur einen kurzen Weg haben, wie zum Beispiel der Gang zur Postfiliale oder in die Apotheke, lassen sich oftmals ohne Probleme zu Fuß erledigen.
  5. Zum Supermarkt spazieren gehen
    Statt einmal in der Woche mit dem Auto einen Großeinkauf zu erledigen, gehen Sie doch mal täglich oder alle zwei Tage zu Fuß einkaufen. Die Einkäufe fallen kleiner aus und das Auto kann stehen bleiben.
  6. Aktive Mittagspause
    Ein kleiner Spaziergang in der täglichen Mittagspause ist nicht nur ideal, um Ihr Ziel schneller zu erreichen, sondern auch um Ihrer (mentalen) Gesundheit etwas Gutes zu tun. Innerhalb von zehn bis 15 Minuten können Sie eine kurze Strecke zurücklegen.
  7. Am Wochenende einen Spaziergang unternehmen
    Unter der Woche ist es oftmals durch den Alltag und das Berufsleben stressig. Wie wäre es am Wochenende mit einem Spaziergang durch die Felder oder durch den Wald? Bewegung an der frischen Luft ist nicht nur für den Körper, sondern auch für die eigene Gesundheit sehr wichtig. Sie müssen nicht stundenlang draußen sein. Starten Sie am besten mit 30 Minuten. So stärken Sie auch Ihr Herz-Kreislauf-System.

Fitnessuhr oder Schrittzähler-App: Sind sie wirklich notwendig?

Nein, um mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren, hilft es schon, wenn Sie sich an den genannten Tipps orientieren und diese umsetzen.

Wer jedoch lieber kontrollieren möchte, welche Strecke er pro Tag zurücklegt, kann sich überlegen einen Schrittzähler zu kaufen. Diese Geräte sind unter verschiedenen Begriffen bekannt wie Schrittmesser, Pedometer und Schrittzähler. Sie dienen gleichzeitig zur Motivation das gesetzte Ziel zu erreichen. Meistens sind die Schrittzähler in einer Fitnessuhr integriert. Diese verfügen über weitere Funktionen. Dazu gehören die Anzeige des Kalorienverbrauchs, die Messung des Pulses und das eigene Schlafverhalten. Häufig können Sie die eigene Schrittlänge eingeben, sodass die hinterlegte Strecke genauer berechnet wird. Ein weiterer Pluspunkt für solche Uhren ist, dass Sie sich gegenseitig mit Freunden motivieren können. Vorausgesetzt Sie und Ihre Mitstreiter haben einen Fitness-Tracker vom gleichen Hersteller. So können Sie gegeneinander in verschiedenen Challenges laufen und sich zu besseren Leistungen motivieren.

Sie möchten sich kein Fitnessarmband kaufen, besitzen aber ein Smartphone? Heutzutage ist es kein Problem mehr mit dem Smartphone sich die zurückgelegte Strecke anzeigen zu lassen. Fast jedes modernes Endgerät verfügt über diese Schrittzähler-App.